Weihnachtskolumne 2011 Mutter Erde und Wir Verbundenheit oder Abhängigkeit… Sein oder Nicht-Sein …

Alles was Mutter Erde uns gibt ist ein Geschenk ihrerseits. Doch wie gehen wir mit diesen Geschenken um? Nehmen wir Sie ehrfürchtig an, und wissen wir sie wirklich zu schätzen? Nehmen wir zu viel, sind wir eher Segen oder Fluch für Mutter Erde? Nutzen wir viele Dinge nicht mehr in ihrer reinen natürlichen Form, sondern erst nach einer Weiterverarbeitung und welchen Schaden fügen wir uns selbst damit zu? Müssen wir uns wirklich Sorgen darum machen wie es mit der Menschheit und Mutter Erde weitergehen wird, ja haben wir überhaupt einen Einfluss darauf.

Wenn wir etwas von Mutter Erde bekommen, sind wir mittels unserer menschlichen Intelligenz in der Lage es in etwas anderes zu verwandeln, sei es mechanisch, chemisch, energetisch. Es wird daraus etwas nicht natürlich Gegebenes, damit ändert sich meist auch das Gefahrenpotenzial einer Sache und wenn wir diese Sache dann zu Mutter Erde zurückführen wollen, zu Neudeutsch „Recycling“, dann stehen wir vor dem Problem und wissen nicht weiter! Vielleicht wissen wir ja doch weiter, haben aber nur ein mangelndes Interesse daran den Zustand vor unserer Inanspruchnahme der Ressourcen von Mutter Erde wieder herzustellen, oder der Aufwand ist uns zu hoch, schließlich geht es ja hier nur um unseren Lebensraum. Gewinn machen können wir in jedem Fall nicht, es wäre jedoch eine Investition in die Zukunft, in unsere Zukunft. Zweifelsohne wollen wir nicht auf die modernen Dinge verzichten, jedoch müssen wir zwingend mehr in die erfolgreiche Rückführung unserer Eingriffe in die Natur zum Ursprungszustand tun. Wir verlieren durch Kriege, Unglücke und Katastrophen zunehmend an, durch uns nutzbarer Erdoberfläche. Gleichzeitig nimmt die Weltbevölkerung zu, geht uns vielleicht irgendwann der noch nutzbare Platz zur Neige. Werden wir Mutter Erde vielleicht zu viel, reguliert sie das von selbst indem sie uns Raum nimmt? Hat Mutter Erde einen Plan von dem wir nichts ahnen, den wir nicht kennen und auf den wir nicht den geringsten Einfluss haben? Da setzen sich die Großen dieser Welt auf einer Weltklimakonferenz hin, um mal zu gucken wie sie Mutter Erde am besten austricksen könnten und geprägt von allseitiger Uneinigkeit rennen dieser Herren dann ohne Ergebnis auseinander und dabei bleibt’s. Für mich nicht weiter tragisch, hätten sie gemeinsam etwas beschlossen, hätte es womöglich für Mutter Erde eine so geringfügige Bedeutung, dass es auch egal ist ob die Herren sich einigen oder nicht. Mutter Erde mit ihrem System „Natur“ hat ihre eigenen Regeln und wenn ihr etwas zu viel wird, findet sie eine Lösung. Vielleicht, wenn wir nicht lernen rücksichtsvoll mit Mutter Erde umzugehen, könnte dass eines Tages das Ende der Ära Mensch sein. Mutter Erde wir auch ohne uns auskommen, sie braucht uns nicht. Wir befinden uns also in einer Abhängigkeit, aber wir gedenken nicht uns damit zu arrangieren, nein wir forschen lieber ob wir nicht vielleicht im Fall des Falles noch schnell auf einen anderen Planeten flüchten könnten, um dort weiter unseren rücksichtslosen Umgang mit unserem Lebensraum praktizieren zu können. Würden wir alle Mittel die wir für diese Forschung aufwenden in den Erhalt von Mutter Erde und die Rückführung unserer Eingriffe in die Natur zum Ursprungszustand verwenden, wäre es gut möglich, dass wir gar nicht auf einen anderen Planeten angewiesen wären, aber mit so einer Denkweise lässt sich wohl kaum Geld verdienen. Womit wir nun bei einer der ausgeprägtesten unnatürlichen Erfindungen der Menschheit wären, das liebe Geld. Es bringt alle natürlichen Prozesse völlig aus dem Gleichgewicht, denn es setzt den natürlichen Fluss in mannigfaltiger Art und Weise außer Kraft. Dank des Geldes entscheiden wir nicht mehr natürlich,sondern ausschließlich gewinnorientiert, und wie zum Teufel lässt sich durch den Erhalt von Mutter Erde Geld verdienen…….

Dabei stecken wir Menschen so voller Energie, nur verwenden wir sie meist für die unwichtigen Dinge. Wir durchforsten Doktorarbeiten, versuchen Bundespräsidenten abzusägen, Verschleiern dies und jenes, schlachten uns gegenseitig in sogenannten kriegsähnlichen Zuständen ab und scheuen uns nicht davor uns überall so ein klein wenig reinzuhängen, liefern Waffen in Gebiete, in denen später unsere eigenen Soldaten für Frieden sorgen sollen. Wenn wir nur in der Lage wären diese Energien auf den Erhalt von Mutter Erde zu verwenden, könnten wir dazu übergehen, eine Art Verbundenheit mit Mutter Erde aufzubauen in der wir ebensoviel geben, wie wir nehmen. Dies würde der Menschheit vielleicht den Hals retten, uns sozusagen vor dem Aussterben bewahren. Voraussetzung wäre natürlich ein weltweit gemeinsames erhaltorientiertes Handeln, naja ganz ehrlich, die Chancen für uns stehen eher schlecht. Aber Angst brauchen wir vor dem Aussterben der Spezies Mensch nicht zu haben, das ist ein natürlicher Prozess und Mutter Erde kommt sicher nicht mit dem Faustkeil um die Ecke, um uns kalt zu machen. Nein wir werden eher ganz langsam, wie schon andere Arten vor uns, von der Bildfläche verschwinden oder zumindest auf ein ertragbares Maß reduziert werden.

Nun denn können wir uns auch dieses Jahr zu Weihnachten entspannt zurücklehnen, es dauert ja noch bis zum humanoiden Exitus. Jeder von uns kann seinen Beitrag leisten, doch wie Mutter Erde das verbucht ist eine ganz andere Sache, davon verstehen wir einfach viel zu wenig, dafür sind wir zu klein.

Vielleicht sollten wir dieses Jahr zu Weihnachten einfach mal daran denken, wie wir uns wünschen, dass sich unsere Gäste verhalten sollen. Und nun stellen wir uns vor wir wären bei Mutter Erde zu Gast, und auch sie hätte die Gelegenheit, wenn wir uns nicht anständig benehmen, uns darauf hinzuweisen, dass sich die Haustür grundsätzlich auch von außen zumachen lässt…..

In diesem Sinn wünsche ich Euch eine ehrfürchtige Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Nehmt nicht zu viel, aber gebt umso mehr.

Das abschließende Wort über ein Geschenk von Mutter Erde hat in diesem Jahr J.Donald Walters: „Setz dich an einen Bach und sei einfach da. Das Lied des Wassers wird deine Sorgen aufnehmen und sie hinab zum Meer tragen.“

Raik im Dezember 2011

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